Lastübernahme auf Firstpfette

Bei der Berechnung einer Firstpfette, die eine Lastübernahme von der Positionsart Sparren (Pfettendach) bekommt, muss die Sparrenposition zweimal auf die Pfette übernommen werden. Folgende Punkte sollten beachtet werden Die Firstpfette kann mit der Positionsart Durchlaufträger berechnet werden. Alternativ dazu kann diese auch mit der Positionsart Pfetten, Koppelpfetten bemessen werden. Allerdings ist der Durchlaufträger übersichtlicher und führt zum gleichen Ergebnis. Die Positionsart Pfetten, Koppelpfetten dient der Berechnung von Koppelpfetten (verteilten Pfetten) sowie von einzelnen Pfetten mit Einflussbreite (ohne Lastübernahme). Bei symmetrischen Dächern ist es nicht notwendig zwei separate Sparrenpositionen anzulegen. In der Lastübernahme des Durchlaufträgers kann also zweimal die Last von…

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Ablösung der DIN durch EC5

Seit dem 01. Juli 2012 wurde die DIN 1052 durch den Eurocode 5 (EC5) in Deutschland abgelöst. In einigen Bundesländern gab es jedoch Übergangsregelungen. So war in Bayern und Hessen die DIN 1052 bis 31.12.2013 weiterhin gültig. Andere Bundesländer hatten zum Teil ebenfalls Regelungen getroffen. Genaue Informationen hierzu finden sich in der Liste der technischen Baubestimmgungen (LTB) der jeweiligen Bundesländer. Zum Nachlesen für Bayern findet man hier die LTB als PDF-Dokument. In Punkt 4 ist sehr klar das Inkrafttreten, die Fristverlängerung und auch das Vorgehen bei laufenden Bauvorhaben aufgeführt. Es ist besonders das Mischungsverbot (DIN und EC) zu beachten. Die…

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Auflagerpressung

Übertragen Bauteile Kräfte über Kontaktflächen, stellt sich eine Auflagerpressung ein. Im Holzbau sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Einhängeeffekt Trifft z.B. ein Pfosten auf eine Schwelle, trägt bei der Schwelle nicht nur die direkte Kontaktfläche. Die Kontaktfläche kann in Faserrichtung in beide Richtungen erweitert werden. Diese Überstände sind kleiner gleich 30mm bzw. bei Auflagerbreiten kleiner 30mm nur die Auflagerbreite (Colling, Holzbau, Kapitel 8.1, Seite 120). Abminderung dicht beieinander liegender Auflager Liegen die Auflager (z.B. auf eine Schwelle, Rähm oder Pfette) dicht beieinander muss die Tragfähigkeit des Auflagers herabgesetzt werden (Colling, Holzbau, Kapitel 8.1, S. 121).

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Baugruppen Ansichten

Die Ansichten der Baugruppe werden folgendermaßen definiert: Über die Definition der Koordinaten (alternativ über den Button "Abgreifen") wird eine Darstellungsebene festgelegt. Diese Darstellungsebene wird mit Hilfe der Koordinaten im Koordinatensystem der Baugruppe positioniert. Es wird also nicht die Baugruppe gedreht. Im Folgenden werden die Einstellungen für "Von rechts vorne oben" beschrieben: In der Position befindet sich eine Ebene mit der Identnummer #Glas. Diese soll die Darstellungsebene simulieren. Wenn man die Ansicht so wählt, dass man senkrecht auf diese Fläche schaut, sieht man die Ausrichtung der Einstellung "Von rechts vorne oben". a) 1. Punkt: ('Ursprung X, Y, Z') mit dem 1.…

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Formatierung von Variablen für die Textausgabe

An verschiedenen Stellen des Programms können Variablen verwendet werden. Dazu gibt es in zunehmenden Maße Systemvariablen und an verschiedenen Stellen kann der Anwender sogenannte Anwendervariablen anlegen. Diese Variablen können in der Konstruktion verwendet werden (z.B. Dicke von Lagen in der Wand, Abmessung von Bauteilen in HRB, Abstände und Mengen in Kombielementen usw.). Seit der Version 11 kann der Wert der Variablen auch in Texten, zum Beispiel Beschriftungen, eingefügt werden. So gibt es zum Beispiel im Grundrissplan die Möglichkeit eine umfangreiche Wandbeschriftung oder Fenster- und Türbeschriftung ein zu stellen. In dieser Beschriftung kann man freien Text und Variablen beliebig mischen. Verwendet…

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Ausrichtung von Stäben

Statische Stäbe werden mit zwei parallelen Linien dargestellt. Die durchgehende Linie stellt die Achse des Bauteils dar und wird direkt mit den Knoten verschnitten. Die darunterliegende gestrichelte Linie wird als gezogene Faser bezeichnet. Diese kennzeichnet die Zugzone eines Stabes. Es ist darauf zu achten, dass bei der Eingabe von Stäben die gezogene Faser immer unten angeordnet ist. Das bedeutet, dass Stäbe immer von links nach rechts erzeugt werden müssen.  

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Sprengwerk

Variante 1a (Pfosten und Unterzug nicht verbunden) Im Untergurt wirken in erster Linie Zugkräfte, die Belastung aus dem Eigengewicht des Unterzugs ist vernachlässigbar. Allerdings entsteht bedingt durch die exzentrische Anordnung der Streben, die nicht direkt über den Auflagern enden, ein zusätzliches Moment entlang des Unterzuges das dieser zu verkraften hat.

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